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Irland

Die Republik Irland (irisch: Éire, engl.: Ireland) ist ein Inselstaat auf der gleichnamigen Insel Irland.
Sie grenzt im Norden an das Vereinigte Königreich, wobei Teile Nordirlands eben diesem angehören, wird im Osten von der irischen See und im Süden und Westen vom Atlantik eingefasst.

Die Mehrheit der irischen Bevölkerung bekennt sich zum römisch-katholischen Glauben,
außerdem ist Irland ein Mitglied der EU und hat demnach auch den Euro als Währung.

 

Irlands Hauptstadt Dublin gilt als eines der maßgeblichen Kulturzentren und hat vor allem auch sehr viele junge Bewohner.

Der Insel hat rund 4 Millionen Einwohner und
galt ehemals als das „Armenhaus“ der EU,
hatte jedoch einen extremen Wirtschafts-aufschwung und verlor erst jetzt durch die Finanzkrise wieder an Sicherheit.
Zu bemerken wäre noch die geringe Bevölkerungsdichte – in Irland leben nur
rund 60 Einwohner pro km².

 
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Irland - Geschichte

Irland wurde etwa 7000 v. Chr. besiedelt und war auch bereits im Römischen Reich bekannt. Die keltische Sprache, die auch heute noch neben Englisch als Landessprache existiert, brachten einwandernde Familien während des Übergangs von der Bronze- zur Eisenzeit.

Der Christianisierung im 5. Jhd. folgte eine erste Blütezeit, später jedoch wurde Irland von den Normannen erobert, was die Dominanz Englands einleitete und dazu führte, dass Englische Eroberer den Irischen Einwohnern ihren Landbesitz wegnahmen und sie in unfruchtbare Gebiete im Westen vertrieben. Im 19. Jahrhundert führte eine schwere Hungersnot, verursacht durch die Politik englischer Großgrundbesitzer und zerstörter Ernte (Kartoffelfäule) zum Verhungern und zur Abwanderung vieler Iren, vor allem nach Großbritannien und in die USA.

Im 20. Jahrhundert begannen schließlich erste Schritte in Richtung Unabhängigkeit, und nach unzähligen blutigen Aufständen blieben schließlich nach Abmachung  nur wenige Grafschaften Nordirlands Teile des Vereinigten Königreichs.

Dies begründete den Nordirlandkonflikt, der noch heute Probleme in der irisch-britischen und der inneririschen Politik verursacht. Eine Wiedervereinigung der beiden Teile Irlands wäre zwar möglich, müsste aber durch die Mehrheit der nordirischen Bevölkerung beschlossen werden.

Irland - Wirtschaft

Das einstige „Armenhaus“ Europas hat sich mittlerweile zu einem der reichsten Länder der EU aufgeschwungen, wie im Jahr 2005 ausgewertet wurde, was der Insel auch den Namen „Keltischer Tiger“ eingebracht hat. Die Finanzkrise ab 2007 trifft Irland jedoch sehr hart, weil der Wohlstand großteils durch Spekulationen entstanden ist.

Viele Industrieunternehmen ziehen aufgrund der steigenden Löhne nach Osteuropa ab, was zu einer stark steigenden Arbeitslosenrate führt. Ende 2008 lag diese bei über 8% und soll bis Ende 2009 auf über 12% ansteigen.

EDer US-amerikanische Ökonom Paul Krugman meint, dass Irland nach Island das Land mit dem größten Risiko eines Staatsbankrotts ist.

Wichtig für Irland sind vor allem auch die vielen ausländischen Firmen die sich dort angesiedelt haben, besonders den Informations-, Forschungs- und Technikbereich betreffend.

Irland - Kultur

Der Großteil des kulturellen Lebens spielt sich in wenigen große Zentren ab (Dublin, Cork, Limerick, Galway), wohingegen in den „Midlands“, also in geringer besiedelten Zwischengebieten, kaum etwas geschieht. Besonders bekannt ist Irland auf jeden Fall durch Symbole wie Kleeblätter, Leprechauns und Harfen, doch das ist nicht alles.

Die Insel kann mit einem ausgeprägten Bibliothekswesen mit 32 Hauptbibliotheken und 345 weiteren Zweigstellen aufweisen, und auch Sport spielt eine wichtige Rolle. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich „Gaelic Football“ und „Hurling“, beides reine Amateursportarten, deren Austragungen meist überaus friedlich verlaufen, aber auch Fußball und Rugby sind sehr populär

Einen weiteren wichtigen Teil der irischen Kultur macht die typisch irische Musik, Irish Folk, aus. Diese ist von den Kelten übernommen und arbeitet vor allem mit Instrumenten wie Geige („Fiddle“), Flöte und Harfe.

Vokale und instrumentale Musik waren stets getrennt und wurden erst im 18. Jahrhundert zusammengebracht, und obwohl Volksmusik vor allem bei Jugendlichen nicht übermäßig beliebt ist, so wird Irish Folk dennoch sehr viel gehört. Noch zu bemerken wäre auch der Tanz, denn zu irischer Musik gehört Tanzen definitiv dazu. Traditionelle Tänze wie Stepptanz, Set Dance oder Formations- tanz sind durchwegs sehr populär.

Irland - Spezialitäten

Die irische Küche besteht traditionell aus Hausmannskost. Produkte des Landes sind Lamm- und Rindfleisch, Eier, Geflügel, Milchprodukte, Forellen, Lachs, Muscheln und Krebse.

Eine große Bedeutung hat aber auch der Gemüseanbau, vor allem Kartoffeln und Kohl, während Getreideanbau aufgrund des feuchten Bodens nur begrenzt möglich.

Lange Tradition haben auch irische Getränke wie Guinness oder Whiskey, zu den Mahlzeiten wird jedoch meist nur Mineralwasser getrunken.