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Schottland

Schottland (engl. und scots: Scotland, schottisch-gälisch: Alba, lateinisch-keltisch: Caledonia)  liegt im Nordwesten von Europa und gehört dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland an.

Seine Hauptstadt ist Edinburgh, die Amtssprachen sind Englisch, Schottisch-Gälisch und Scots (näheres unter „Kultur“) und es hat etwa 5 Millionen Einwohner.

 

 

 
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Schottland - Geschichte

Die Besiedlung Schottlands begann vor ca. 12.000 Jahren über eine Landbrücke, die heute aufgrund des Meeresanstiegs nicht mehr existiert. Zunächst waren die einzigen Einwohner mesolithische Jäger und Fischer und ab 4500. v. Chr. auch neolithische Bauern.

Im 1. Jahrhundert nach Christus marschierten die Römer infolge der Besetzung des südlichen Teils von Britannien mehrmals in Schottland ein, erreichten aber keine dauerhafte Herrschaft.

Schließlich verließen sie Britannien 400 n. Chr. wieder. Nach kurzzeitiger Übernahme der Skoten (Kelten aus Irland) sowie englischem Einfluss schlugen die Schotten 1314 unter Robert de Bruce die Engländer zurück und setzten 1320 die Unabhängigkeitserklärung Schottlands von England auf, welche der Papst schließlich akzeptierte.

1603 wurde der aktuelle König Jakob VI von Schottland auch König von England, als Jakob I, wodurch eine Vereinigung der beiden Kronen herbeigeführt wurde. Dennoch blieben England und Schottland zunächst separate Königreiche.

1707 wurden die beiden Länder schließlich mit dem „Act Of Union“ zum Königreich Großbritannien vereinigt.

In den folgenden Jahren wurden Kleinbauern von ihren Ländereien vertrieben, um Platz für die Schafzucht zu schaffen, für die Schottland durchaus bekannt ist, außerdem erreichte die Industrielle Revolution Schottland, wodurch Schiffbau und Kohlebergbau begannen. 1999 entstand ein neues schottisches Parlament, welches für innerschottische Angelegenheiten zuständig ist. 

Schottland - Wirtschaft

Schottland lebt einerseits von der Whiskey-Industrie, vor allem aber auch vom Ölgeschäft, welches die Fischerei längst abgelöst hat. Das Zentrum der Erdölförderung aus der Nordsee ist Aberdeen. Trotz dieser Tatsachen ist das Hauptexportprodukt Schottlands dennoch Computersoftware.

Zu bemerken wäre noch das spezielle System der Währung:

Schottland hat zwar eine allgemeine Währung, Pfund Sterling, so wie im Rest des Vereinigten Königreichs, jedoch können die drei großen Schottischen Banken (Bank Of Scotland, Royal Bank Of Scotland, Clydesdale Bank) ihre eigenen Banknoten herausgeben, was bedeutet, dass in Schottland 4 verschiedene Geldscheine pro Nennwert kursieren.

Schottland - Kultur

In Schottland ergeben sich kulturelle Unterschiede zwischen den Regionen, da die südlich gelegenen „Southern Uplands“ stark von England beeinflusst sind.

Die typisch schottischen Elemente sind der Dudelsack, der zwar in ganz Europa verwendet wird, aber dennoch sofort mit Schottland assoziiert wird, schottischer Whiskey, dessen Qualität einzigartig ist, sowie der Kilt, der in seiner Einzigartigkeit als Männerrock auf der ganzen Welt bekannt ist, jedoch nur in Schottland verwendet wird. Jedes Jahr finden von Mai bis Oktober die sogenannten „Highland Games“ und „Highland Gatherings“ statt, erstere mit populären Wettbewerben wie Baumstammwerfen.

Die „Highland Gatherings“ (übersetzt einfach „Hochlandtreffen“) legen das Hauptaugenmerk im Vergleich zu den „Highland Games“ eher auf Musik.

In Schottland sind 3 Sprachen verbreitet, Englisch, Lowland-Scots und Schottisch-Gälisch (engl.: Gaelic), jedoch sprechen fast alle Schotten Standardenglisch, nur etwa 30% haben als Muttersprache owland-Scos, und Schottisch-Gälisch ist nur noch auf den Äußeren Hebriden verbreitet (nur etwas mehr als 1 % der Bevölkerung).

Schottland - Spezialitäten

Grundlagen der Schottischen Küche sind vor allem Fleisch und Fisch und obwohl Schottland von derselben Insel wie England stammt, haben die Koch- und Essgewohnheiten der Bevölkerung nicht unbedingt viel gemeinsam.

Die wichtigsten Fischarten sind atlantischer Lachs, Hering, Schellfisch, ..., bekannte Gerichte sind unter anderem „Hugga-Muggie“, „Arbroath Smokies“ und „Crappid Heids“.

Neben Fisch wird viel Rind- und Schaffleisch sowie ach Wild gegessen. Außerdem wird zwischen Hauptmahlzeit und Dessert so wie auch in Frankreich meist Käse gegessen. Auch hier gibt es typisch schottische Sorten (Caboc, Taviotdale, Lamark Blue).

Beliebte Getränke sind vor allem Schwarztee, Whiskey und auch süße Limonaden, wobei zu jedem Tee schottisches Gebäck dazugehört (Scones, Crumpets, Apple Pies, Shortbread,...), das sich auch in England verbreitet hat.